Das Herz des Pferdes muss täglich Höchstleistungen vollbringen. Herzerkrankungen, wie zum Beispiel eine Herzschwäche, können sich durch ein Leistungsdefizit bemerkbar machen. Häufig werden Erkrankungen aber auch bei Routineuntersuchungen, wie zum Beispiel vor anstehenden Operationen in Vollnarkose, vor einer Impfungen festgestellt.

Sollten dabei Herzgeräusche auftreten, ist es ratsam dies umgehend anhand von Elektrokardiogramm (EKG) oder Herzultraschall überprüfen zu lassen. Ein EKG kann im Ruhezustand, aber auch während der Bewegung durchgeführt werden. Unter Umständen ist es auch notwendig, ein 24-Stunden-EKG zu machen. Diese Untersuchung wird bei jeder Rhythmusstörung angewendet. Beim Herzultraschall wird die Morphologie, Funktionalität und Klappendichtigkeit des Herzens kontrolliert. Durch Darstellung der Herzgröße kann sich eine Herzschwäche feststellen lassen.

Bei einer bestehenden Herzerkrankung müssen regelmäßige Untersuchungen und Kontrollen durchgeführt werden, um die Entwicklung der Krankheit zu beobachten.  Häufig treten diese Erkrankungen bei älteren Pferden auf, aber durch regelmäßige Kontrollen und angepasster Therapie können auch die ältesten Pferden ein unbeschwertes Leben führen.